Swish-Design, individualisierter Swish. Eine bekannte Variante einer
Swish-Technik. Im Unterschied zum Standard-Swish ist das Problem-Bild nicht
irgendeine visuelle Repräsentation, die das zwanghafte Verhalten
oder das dahinterliegende
Belief ausdrückt, sondern genau jene visuelle Repräsentation, die ein
Teil der
Strategie ist, die zu dem zwanghaften Verhalten führt. Man erkundet dazu
das innere Bild, das dem unerwünschten Verhaltens-Ablauf zeitlich
unmittelbar vorausgeht. Es geht also um die Erkundung eines "Auslöser-Bildes",
das zu der Strategie führt, die es zu ändern gilt. Dieses Auslöser-Bild
wird einem positiven Selbst-Bild (eine Person, die frei von diesem
Zwang ist) gegenübergestellt und geswisht. Das Ziel dieser Technik
ist es, die automatische Konstruktion des inneren Bildes, das
zum zwanghaften Verhalten führt, zu unterbrechen und durch ein
positives Selbst-Bild zu ersetzen. (Details zu dieser Technik
sind auch im Stichwort
Standard-Swish zu finden). (
Text von Thies Stahl).
Literatur: Andreas und Andreas 1993 (1987), 91ff.
© Walter Ötsch