Belief-Änderungen mit Hilfe von Submodalitäten

Ziele: Ordnung des Gehirns kennenlernen; störendes Belief ändern und neues Belief wahrmachen.

Weitere, verdeckte Ziele: Kalibrieren; Rapport; Submodalitäten für subjektive Wirklichkeit finden.

Historische/allgemeine Metapher: Menschen, die nach einem Herzinfarkt ihr Leben ändern.

Übungsablauf:

  • Wählen Sie ein störendes Belief (z.B. "Ich muß alles unter Kontrolle haben").
  • Finden Sie die dazugehörige VAKOG-Repräsentation und die entsprechenden Submodalitäten, die für die subjektive Wirklichkeit verantwortlich sind. Merken Sie sich den Ort des Bildes und mindestens eine weitere SM und spüren Sie das massive starke Gefühl von Bestimmtheit im Körper.
  • Finden Sie dann eine neutrale Repräsentation "kann/kann nicht" (z.B. "Es ist egal, ob ich den gelben oder den blauen Zahnputzbecher nehme") und dazu Repräsentation, Ort und Submodalitäten.
  • Nehmen Sie im nächsten Schritt ein positives Belief sowie eine dazugehörige Repräsentation, die Submodalitäten und das entsprechende Körpergefühl von Bestimmtheit.
  • Schieben Sie nun das Bild des störenden Beliefs weit nach hinten, bis es soweit entfernt ist, daß Sie es kaum noch erkennen können.
  • Jetzt ist es Ihre Aufgabe, das Bild mit dem störenden Belief ganz schnell auf die Position des "kann/kann nicht "-Bildes zu plazieren. Das kann z.B. geschehen, indem Sie ein imaginäres Gummiband zu Hilfe nehmen, das Sie sich an Ihrer Stirn befestigt vorstellen. Das Bild mit dem störenden Belief übernimmt die Submodalitäten des "kann/kann nicht"-Bildes und Sie lassen sich ein neues Belief schenken. Das entmachtete Bild mit dem störenden Belief verschwindet zurück nach hinten.
  • Führen Sie nun das Bild mit seinem neuen Belief ruckartig auf den Platz des positiven Beliefs - es nimmt die entsprechenden SM an, wodurch es stimmig und wahr wird.
  • Test
  • Future-Pace

Übungsdauer: 30 Minuten

Gruppengröße: 2 Personen oder Großgruppe

Auswertung im Plenum: Neue Beliefs überprüfen; Beliefs wurden "wahr " gemacht und sind somit Wirklichkeit geworden.

Anwendungsmöglichkeiten: "Chaos " erkennen und Ordnung neu prägen.


Quellenangabe: Gundl Kutschera, Tanz zwischen Bewußt-sein und Unbewußt-sein. NLP-Arbeits- und Übungsbuch, Paderborn 1994. Copyright Junfermann 1994. Mit freundlicher Genehmigung des Junfermann-Verlages.



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