
Meta-Modell heißt, daß mehr als eine
Tiefenstruktur mittels Transformationen mit der
Oberflächenstruktur verknüpft ist (Bandler und Grinder 1994a (1975), 60). Der Gebrauch von Mehrdeutigkeit ist ein Mittel, um
Trancen zu induzieren. Bandler und Grinder ordnen mehrdeutige Sprachmuster
dem
Milton-Modell zu (1996 (1975), 236ff.; Grinder und Bandler 1987 (1981), 326ff.). Sie unterscheiden dabei nach:
(1) phonologischer Mehrdeutigkeit, wenn ein Wort mehrere Bedeutungen
hat ("Ohne das Phänomen der Armlevitation kann man arm dran sein",
O´Hanlon 1995 (1987), 155).
(2) syntaktische Mehrdeutigkeit: "Patienten, die die Therapeuten
hypnotisieren, gibt es häufiger als Therapeuten, die die Patienten
heilen." (ebenda. Wer hypnotisiert und heilt wen?)
(3) Mehrdeutigkeit des Bezugsbereiches: es bleibt unklar, auf
welchen Teil eines Satzes sich ein anderer Teil bezieht ("Ich sehe, daß Sie bequem sitzen ... und im Wörterbuch lesen ...
kann eine interessante Erfahrung sein").
(4) Mehrdeutigkeit der Interpunktion: es bleibt unklar, wo ein
Satz endet und der nächste beginnt: "Und Sie lesen immer genauer verstehen Sie das".