
Ressourcen sind Qualitäten, die jemand als Teil seines Potentials
besitzt, z.B.
Verhaltensweisen, Kenntnisse,
Fähigkeiten, Einstellungen,
Beliefs über andere Menschen oder über die Aufgabe, Selbst-Bilder (
Identität),
Strategien,
Meta-Programme, usw.
NLP ist ressourcen-orientiert. Eine der
Grundannahmen des NLP ist, daß jede Person alle Ressourcen in sich hat, um
ein befriedigendes und erfolgreiches Leben zu führen. NLP lenkt
damit den Fokus auf das Potential von Menschen: das, was an positiven
Entwicklungsmöglichkeiten in jedem Menschen vorhanden ist, aber
in bestimmten Situationen und
Kontexten nicht automatisch oder selbstverständlich zur Verfügung steht.

© Lucas Derks 1997
NLP kennt viele Techniken, um nicht ressourcenvolle Situationen
(
stuck states) in ressourcenvolle Situationen zu verwandeln. Der Erleben von
nicht-ressoucenvollen Zuständen ("Problemen") dient bei NLP (im
Unterschied zu anderen psychologischen oder therapeutischen Richtungen)
nur zur Informationsgewinnung und erfolgt im Regelfall kurz (außer,
Menschen haben Schwierigkeiten, Probleme assoziiert zu erleben).
In den
Änderungs-Techniken des NLP geht es auch darum, sich (oder andere) wirksam vom Erleben nicht-ressourcenvoller
Zustände zu
dissoziieren. Das Ziel ist hier, das Bewußtsein vom
Problem-Fokus auf einen
Ressourcen-Fokus zu lenken.
In vielen Fällen werden Ressourcen dadurch aktiviert, daß der
Fokus des Bewußtseins auf Erinnerungen gelenkt wird, bei denen genau die gewünschte
Ressource erlebt wurde. Weil jede Person
Referenz-Erfahrungen über gewünschte Ressourcen hat (jeder und jede war schon einmal
in seinem/ihrem Leben selbstbewußt, überzeugend, energievoll,
ruhig, ... usw.), deshalb kann jede Person - so die Überzeugung
von NLP - lernen, diese Ressourcen in Situationen einzusetzen,
in denen sie scheinbar nicht verfügbar sind.
Eine andere Methode:
Energien tanken mit dem Power-Walk