Ziel-Rahmen Ein Katalog von Fragen und Anleitungen für wohlgeformte Ziele. Fragen-Katalog zum Ziel-Rahmen, Großer Ziel-Rahmen unter Verwendung von Meta-Programmen.

Ziel-Satz Ein Merksatz, der in knapper Form ein Ziel und seine Qualitäten in Ich-Form beschreibt. Ziel-Sätze wirken selbst-hypnotisch. "Ich bin ruhig und gelassen!" Übliche Kriterien sind:
(1) positive Frmulierung: keine Negationen und Vergleiche,
(2) in Eigenverantwortung: keine Wünsche an andere, und
(3) in Gegenwart formuliert: keine Zukunft oder Konjunktive.

Ziel-Zustand Der innere Zustand bei der Vorstellung, man sei im Ziel und habe das Ziel ereicht.

Zitate Ein Sprachmuster, in dem eine Botschaft in Form eines Zitates verkleidet wird. Elegant erzählte Zitate erlauben es, jeder Person jede Botschaft zu sagen, die man sagen will, ohne einen Konflikt, eine Verstimmung usw. zu riskieren. Will ich zum Beispiel eine Person loben, von der ich weiß, daß sie direktes Lob wenig mag, so kann ich das in Form eines Zitates versuchen: "Herr Meyer, also wissen Sie, was mir vor vierzehn Tagen passiert ist, da habe ich im Zuge jemanden getroffen, - leider habe ich mir seinen Namen nicht gemerkt, der hat mir erzählt, wie gut sie dieses Projekt gemacht haben. Der hat gesagt: "Der Meyer ist wirklich ein tüchtiger Arbeiter!", usw. Wenn es darum geht, die Botschaft wirklich an den Mann (in unserem Fall: an den Herrn Meyer) zu bringen, dann ist es nützlich, die Pointe analog zu markieren und durch genaues Wahrnehmen ihre Wirkung zu studieren. Erzielt die Pointe keine Wirkung, kann sie noch einmal erzählt werden. (Beispiele für boshafte Pointen überlasse ich der Phantasie des Lesers / der Leserin).

Ein anderer Ausdruck für Zitate in NLP ist "Onkel John-Geschichte", wobei Onkel John die Person ist, die das Zitat (angeblich) gesagt hat. Zitate gelten in NLP als Teil des Milton-Modells.

Zugangs-Hinweise, Zugangs-Signale Zugangs-Hinweise (im Englischen accessing cues) sind nach außen sichtbare non-verbale Hinweise, die es einem Beobachter deutlich machen, über welches der fünf Repräsentations-Systeme sich eine Person eine bestimmte Erfahrung (eine Erinnerung, eine Vergegenwärtigung, eine Phantasie, eine Vorstellung oder eine Antizipation) zugänglich macht, bzw. in welchem Repräsentations-System sie sich gerade befindet oder "aufhält". Zugangshinweise sind oft nur kleine Details im beobachtbaren Verhalten einer Person. Sie werden im Wahrnehmungs-Training von NLP als Indikatoren verwendet, welches Repräsentations-System eine Person zur Zeit vorrangig nützt ( Bevorzugtes Repräsentations-System, Leit-System Referenz-System). Typische Beispiele sind: Augenbewegungen, Atmen, Muskelspannungen, nonverbale Elemente in der Sprache, Gesten, Körperhaltung

Die Zugangshinweise entdeckten Bandler und Grinder, als sie über längere Zeit das Meta-Modell der Sprache ausprobierten, und sich in ihren therapeutischen Interventionen auf die entsprechenden Fragetechniken beschränkten. Sie hatten dabei sehr viel ihrer bewußten Aufmerksamkeit frei, um den Klienten zu beobachten, denn die Meta-Modell-Fragen konnten sie quasi automatisch stellen. Während dieser Experimente fiel ihnen auf, daß ihre Klienten häufig in Worten des Sehens, Hörens oder Fühlens berichteten, wenn es um bestimmte Problemkontexte ging. Eines Tages sagten sie (John Grinder meinte, er wisse nicht mehr, ob er oder Richard es gewesen sei): "Laß und doch einmal so tun, als ob jemand, der in visuellen Worten spricht, innerlich auch tatsächlich sieht, d.h. sich visuelle Repräsentationen vergegenwärtigt!" Aus diesem Als-ob -Frame entstand die Klassifikation der Augenmuster, die später durch andere Zugangs-Hinweise ergänzt wurde. Diese Annahme gilt heute als eine der Basis-Postulate des NLP.

Zugangs-System Das Repräsentations-System, mit dem sich jemand Informationen intern zugänglich macht. Leit-System

Zugehörigkeit, Verbindung Die sechste der logischen Ebenen, die Ebene, bei der Menschen sich auf etwas beziehen, was mehr ist als sie als Person. Eine Konstruktion, bei der eine Person ihre reine Individualität überschreitet. Hier geht es um die Zugehörigkeit zu etwas Größeren oder Höheren, - für manche: die spirituelle Ebene, umfassende Visionen, der Sinn des Lebens, Lebensaufgaben, eine Mission, das Erleben von core state oder der Quelle. Menschen, die ihr Bewußtsein auf die Inhalte dieser Ebene richten, fühlen sich anderen Menschen, der Menschheit insgesamt, der Natur, dem Leben, einer umfassenden Idee oder dem Göttlichen verbunden. Auf der Ebene der Verbindung geht es um die "großen Fragen" im Leben: Warum leben wir? Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens?

(Bei all folgt NLP als Prozeß-Theorie strikt dem Belief-Gedanken und nimmt zu Antworten auf diese Fragen inhaltlich nicht Stellung. NLP ist keiner Ideologie, keinem religiösen oder spirituellen Glaubenssystem verbunden. NLP nimmt dazu eine Meta-Ebene ein: NLP studiert die Wirkungen von Glaubenssystemen).

Zweite Position Die zweite der drei Wahrnehmungs-Positionen: das Erleben einer Situation aus der Perspektive einer anderen Person.

Zwischen-Zeit (between time) Eine Variante der inneren Zeit-Linie: Vergangenheit und Zukunft werden wie ein V angeordnet, die Gegenwart liegt in der Person Zeichung zu Zeit-Linien