Swish-Design, individualisierter Swish. Eine bekannte Variante einer Swish-Technik. Im Unterschied zum Standard-Swish ist das Problem-Bild nicht irgendeine visuelle Repräsentation, die das zwanghafte Verhalten oder das dahinterliegende Belief ausdrückt, sondern genau jene visuelle Repräsentation, die ein Teil der Strategie ist, die zu dem zwanghaften Verhalten führt. Man erkundet dazu das innere Bild, das dem unerwünschten Verhaltens-Ablauf zeitlich unmittelbar vorausgeht. Es geht also um die Erkundung eines "Auslöser-Bildes", das zu der Strategie führt, die es zu ändern gilt. Dieses Auslöser-Bild wird einem positiven Selbst-Bild (eine Person, die frei von diesem Zwang ist) gegenübergestellt und geswisht. Das Ziel dieser Technik ist es, die automatische Konstruktion des inneren Bildes, das zum zwanghaften Verhalten führt, zu unterbrechen und durch ein positives Selbst-Bild zu ersetzen. Übungs-Anleitung dazu. Details zu dieser Technik sind auch im Stichwort Standard-Swish zu finden.

Symptom-Reframing Eine Sonderform des Reframing, meist in der Variante des Sechs-Stufen-Reframings, angewandt auf Körper-Symptome. Übungsanleitung dazu.

Synästhesie Synästhesie bedeutet im Griechischen Mitempfinden. In der Medizin wird damit ein Sinnes-Eindruck bezeichnet, der durch einen nichtspezifischen Reiz ausgelöst wurde (z.B. ich reibe mir die Augen und "sehe" Sterne). In NLP ist eine Synästhesie eine spontane Verbindung zwischen mehreren Repräsentations-Systemen. Dies kann gleichzeitig oder nacheinander, in einer Abfolge, geschehen. Synästhesien können bewußt oder unbewußt auftreten. Eine Person besitzt z.B. für Erinnerungen ein auditives Leit-System und ein visuelles bevorzugtes Repräsentations-System. Sich an etwas zu erinnern, bedeutet für diese Person, unbewußt eine sequentielle Synästhesie vom auditiven zum visuellen System zu konstruieren. Es gibt viele Beispiele für gleichzeitig auftretende Synästhesien: die Gefühle beim Sehen von Farben, die "Klangfarbe" von Musik, die "schrillen" Farben eines Bildes, die "Wärme" von Rot oder die "Kälte" von Blau.

Alle Erlebnisse und Erfahrungen, bei denen wir voll assoziiert sind, erleben wir in einer Synästhesie. In NLP werden für positive, erwünschte Zustände Synästhesien bewußt konstruiert, z.B. für einen Moment of Excellence, für Ziel-Bilder, den Zugang zu core states oder zur Quelle. Je mehr Repräsentations-Systeme dabei beteiligt sind, desto reichhaltiger und intensiver ist das Erleben. Die Grundregel im NLP lautet: für erwünschte Zustände Synästhesien aufbauen und für unerwünschte Zustände Synästhesien abbauen. Intensive stuck states können kurzfristig verändert werden, wenn es gelingt, die Synästhesien. dieses Zustandes zu erkunden und die einzelnen Repräsentationen räumlich zu trennen. (Die Methode des Auflösen von Synästhesien wird unter den Dissoziierungs-Techniken beschrieben).

System-Matrix des NLP Eine einfache Klassifikation von Dimensionen des NLP als Zusammenfassung des Persönlichkeits-Modells von Dilts und Epstein. Die Matrix besteht aus drei Dimensionen:
(1) den fünf logischen Ebenen,
(2) den drei Zeit-Ebenen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) und
(3) den drei Wahrnehmungs-Positionen (erste, zweite und dritte Position).
Damit erhält man in der visuellen Vorstellung einen Würfel mit 45 (3 mal 5 mal 3) Elementen. Die Matrix dient u.a. als diagnostisches Werkzeug zur Problem-Analyse, z.B. in folgender Form: es besteht ein Problem in der Gegenwart auf der Umweltebene, welches in assoziierter Form und in Wahrnehmungs-Position 1 mit intensiven negativen Emotionen begleitet ist. Die Ursache dafür liegt in einer traumatischen Erfahrung der Vergangenheit, in welchem sich ein bestimmter Wert in Identifikation mit einer Bezugsperson (Position 2) entwickelt hat (nach Gernot Schauer).