Pacing, Pacen Im Englischen bedeutet to pace im gleichen Schritt gehen. Der NLP-Begriff pacing, von J. Grinder und R. Bandler geprägt, bedeutet das
Spiegeln des verbalen und nonverbalen Verhaltens in Kommunikation, um schnellen
Rapport zu erzielen.
Parental Time-Line Eine Form der
Neuprägung unter Einbeziehung der Lebensgeschichte der Eltern, wobei die persönliche
Boden-Zeit-Linie um eine Zeit-Linie für die Eltern erweitert wird.
Übungsanleitung dazu.
Person
Identität
Personale Identität Die Summe der
Repräsentationen und
Beliefs einer Person über ihre Einzigartigkeit als einmaliges Individuum. Auf der sprachlichen Ebene kann die personale Identität nach Lucas Derks auf sechs verschiedene Arten ausgedrückt werden: (1) "Ich bin X" (wobei X ein Synonym ist), z.B. "Ich bin ich", (2) "Ich bin Y" (Y = mein Name), z.B. "Ich bin Walter", (3) "Ich bin wie Z" (Z = eine Metapher), z.B. "Ich bin wie ein Eichhörnchen", (4) "Ich bin U" ( U = eine persönliche Eigenschaft), z.B. "Ich bin kreativ", (5) "Ich bin ein V" ( V = ein Name für eine soziale Kategorie), z.B. "Ich bin ein NLP-Trainer",. (6) "Ich bin ein wW" (wobei w eine bewertete Eigenschaft in einer sozialen Kategorie W ist), z.B. " Ich bin ein guter NLP-Trainer". (1-6 beschreiben auch ein Spektrum von der personalen zur
soziale Identität.)
Im
Sozialen Panorama-Modell wird die personale Identität durch zwei gleichzeitige Repräsentationen definiert: durch ein Selbst-Bild und durch das kinästhetische Selbst. Das Selbst-Bild ist eine visuelle Vorstellung von sich selbst, d.h. ein
dissoziiertes Bild der eigenen Person (begleitet von Elementen in anderen Repräsentations-Systemen, wie einem
inneren Dialog). Im Unterschied zu anderen dissoziierten Bildern über die eigene Person (wie bei der Erinnerung an ein vergangenes Ereignis) kommt dem hier definierten Selbst-Bild ein genereller, allgemeiner Status zu. Es gilt nur dann als (relativ kontextfreies) Identitäts-Bild, wenn es zugleich von einem Körper-Gefühl im kinästhetischen Selbst begleitet ist. Das kinästhetische Selbst ist definiert als ein Gefühl, das auf einem kleinen (meist eng abgegrenzten) Bereich des Körpers konzentriert ist. Gewöhnlich tritt es im Bauch auf: der Ki-Punkt im Aikido, etwas unterhalb des Nabels. (
Bild dazu). Starke oder schwache personale Identitäten unterscheiden sich nach der Intensität, mit der eine
Synästhesie zwischen dem Gefühl (dem kinästhetischem Selbst) und dem Selbst-Bild auftritt. Diese Synästhesie gilt als die entscheidende kritische Variable. Die zentrale Veränderungs-Technik ist die Änderung des Selbst-Bildes, wobei ein verstärktes positives Gefühl im kinästhetischen Selbst als Kontroll-Variable gilt.
Wollen Sie Ihr Selbst-Bild verbessern? Die Standard-Technik geht so:
(1) Aktivieren Sie ihr Selbst-Bild. Denken Sie an sich selbst und stellen Sie sich selbst visuell außerhalb von Ihnen vor. Halten Sie die Distanz und die Größe dieses Bildes fest.
(2) Machen Sie Ihr Selbst-Bild größer und lassen Sie es näher kommen. Nehmen Sie dabei Ihr Gefühl im kinästhetischen Selbst wahr. In welcher Weise verändert sich dabei Ihr Selbstwertgefühl? Welche Gedanken über Sie selbst kommen Ihnen dabei spontan in den Sinn? Manche Personen beschreiben es als interessante (und intensive) Erfahrung, das Selbst-Bild näher und näher kommen zu lassen und schließlich
assoziiert zu erleben.