Repräsentations-Systeme in der Sprache
Fünf Beispiele für unterschiedliche Formulierungen
Beispiel 1:
Bedeutung: Ich verstehe Dich (nicht).
Kinästhetisch: Ich habe (nicht) das Gefühl, daß das, was Du sagst, richtig ist.
Visuell: Ich sehe (nicht), was Du meinst.
Auditiv: Ich höre Dich (nicht) deutlich.
Beispiel 2:
Bedeutung: Ich möchte Dir etwas mitteilen.
Kinästhetisch: Ich möchte, daß Du etwas von dem spürst.
Visuell: Ich möchte Dir etwas zeigen (ein Bild davon geben).
Auditiv: Ich möchte, daß Du sorgfältig auf das hörst, was ich Dir sage.
Beispiel 3:
Bedeutung: Beschreibe mit mehr von Deiner gegenwärtigen Erfahrung
Kinästhetisch: Laß mich mit Deinem Gefühl in Kontakt kommen.
Visuell: Beschreibe mir deutlich, was Du jetzt siehst.
Auditiv: Erzähle mir genauer, was Du jetzt sagen möchtest.
Beispiel 4:
Bedeutung: Ich mag die Erfahrung, die wir beide jetzt machen.
Kinästhetisch: Das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich habe ein gutes Gefühl bei dem, was wir tun.
Visuell: Jetzt sehe ich das ganz deutlich.
Auditiv: Das hört sich für mich wirklich gut an.
Beispiel 5:
Bedeutung: Verstehen Sie, was ich sage ?
Kinästhetisch: Ist das, womit ich Sie eben in Kontakt bringe, Ihrem Gefühl nach richtig?
Visuell: Sehen Sie, was ich Ihnen deutlich machen will?
Auditiv: Hört sich das, was ich Ihnen sage, für Sie gut an?
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Quellenangabe: Linzer Akademie für konstruktives Lernen. Copyright Walter Ötsch 1996. |