Absicht gute Absicht

Accessing cues Zugangs-Hinweise

Affirmationen Im Lateinischen heißt affirmatio Bejahung. In NLP wird der Ausdruck Affirmationen für suggestive, meist kurze Sätze verwendet, die einen positiven und bejahenden Sinn haben, wie z.B.: "Ich bin am Bildschirm ruhig und gelassen." Affirmationen können ein wirksames Mittel sein, innerlich einen Ressourcen-Fokus zu aktivieren. In der NLP- Ziel-Arbeit werden oft Ziel-Sätze in prägnanter und kurzer Weise als Affirmationen formuliert. Der Wert von Affirmationen zeigt sich in der (innerlichen und äußeren) Reaktion einer Person, die sie hört oder liest. Wirkungsvolle Affirmationen können den inneren Zustand schnell verändern (Wechsel von der Problem- zur Ressourcen-Physiologie). Affirmationen beeinflussen den inneren Dialog, das innere Zwiegespräch, das viele Menschen andauernd haben. Dem inneren Dialog kommt eine große Wirkung für die Konstruktion unserer Realität zu. Wir erklären uns innerlich andauernd, was gerade wichtig ist, was um uns herum passiert, wie andere Menschen sind, wer wir selbst sind. Welche Gedanken schwirren jetzt in Ihrem Kopf herum? Durch welche Affirmationen könnten Sie diese ersetzen? Liste von Affirmationen.

Als ob Die Simulation eines gewünschten Ziels oder auch eines Zustandes, den jemand erreichen will. Ziele in NLP sind imaginierte Ziele. "Als ob" ist Bestandteil jeder Ziel-Arbeit in NLP. Eine Person versetzt sich dabei innerlich assoziiert in den Zustand, ALS OB das Ziel schon erreicht wäre. "Was gibt es da zu sehen, zu hören, zu spüren .......". Wenn es nicht möglich ist, ein Ziel sinnlich-konkret zu simulieren, sich gedanklich und im Erleben zu konstruieren, dann wird dieses Ziel - so die Ansicht von NLP - nicht erreicht werden. Wenn es nur möglich ist, sich ein Ziel vage vorzustellen, dann wird es vermutlich nur vage erreicht werden. Das Ziel der Ziel-Arbeit in NLP ist die Konstruktion einer konkreten sinnlichen Simulation und das Training für einen leichten Zugang zum Ziel-Zustand.

Die Technik des ALS OB wird auch verwendet: (1) um ein Ziel ökologisch zu überprüfen. Das kann auch an der Physiologie im Ziel-Zustand abgelesen werden. Möglicherweise treten bei Erreichung des Zieles neue Probleme auf, d.h. die Ziel-Arbeit bedarf weiterer Schritte und das Ziel muß modifiziert werden. (2) um kreative Lösungen für die Erreichung des Zieles zu erkunden. Der Ziel-Zustand ist ein Ressourcen-Zustand, in dem der Zugang zum kreativen Potential leichter gelingt. Eine typische Technik ist die Simulation des Zieles (assoziiert im Ziel sein) und von da auf die Gegenwart oder das Problem zu blicken und sich die Frage zu stellen: "Was habe ich genau gemacht, um dieses Ziel zu erreichen?" Übung: vom gegenwärtigen zum künftigen Zustand.

Analog Die Gegensatz-Paare analog und digital werden in der Sprache des NLP in zumindest drei Bedeutungen verwendet: (1) als Beschreibung der inneren Welt der Repräsentations-Systeme generell, (2) zur Klassifikation von Untereigenschaften und (3) zur Klassifikation von - von außen beobachtbaren - Kommunikations-Verhalten.

(1) Eine analoge Uhr, eine Ziffernblatt-Uhr, zeigt die Zeit in Form eines Kreises, eine digitale Uhr in Form von Ziffern. In der analogen Darstellung besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Strecke, die der Zeiger zurücklegt, und der Zeit, die verstrichen ist. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto weiter schreitet der Zeiger voran, auf seinem Weg um das Ziffernblatt herum Analoge Darstellungen sind mehr sinnlicher Natur, digitale Darstellungen mehr logischer Natur. NLP beschreibt die Repräsentations-Systeme prinzipiell als analoge Systeme. Vorsprachliches "Denken", wie es sich auf der Ebene der Repräsentations-Systeme manifestiert, ist nach NLP prinzipiell analoger Natur. In NLP geht es um die Erkundung und Veränderung der analogen Elemente der Repräsentations-Systeme und ihrer Untereigenschaften.

(2) Die zweite Begriffs-Verwendung bezieht sich auf eine Klassifikation von Untereigenschaften. Manche Untereigenschaften haben analoge Qualitäten, z.B. die Helligkeit, der Kontrast, die Größe und die Entfernung innerer visueller Bilder. Analog bedeutet hier kontinuierlich veränderbar (dychoton), wie auf einer Skala (ein Bild kann heller oder dunkler sein). Im Gegensatz dazu sind manche Untereigenschaften nur diskontinuierlich veränderbar (wie der Wert 0 oder 1 in der digitalen Informations-Verarbeitung). Digitale Unterscheidungen sind z.B. dissoziiert versus assoziiert, lokalisiertes versus ganzheitliches Körper-Gefühl oder die Stereo- oder Mono-Qualität eines Hör-Erlebnisses.

(3) Mit analogem Kommunikations-Verhalten ist die Informations-Vermittlung gemeint, die durch das Senden und Empfangen der Körper-Sprache geschieht (Haltung, Mimik, Gestik, Stimmqualität etc.). Mit digitalem Kommunikations-Verhalten ist die Informations-Vermittlung gemeint, die durch das Aussprechen und Verstehen von Worten und Sätzen geschieht. (Hier gilt wieder die Analogie von analoger und digitaler Uhr). Wenn man nach dem Meta-Modell des NLP davon ausgeht, daß die verbale Sprache innere Zustände transportieren will, dann ist die analoge Körper-Sprache prinzipiell präziser als die digitale verbale Sprache. In einer analogen Abbildung werden Struktur- und Intensitäts-Merkmale des "Territoriums" in der "Landkarte" gespiegelt, wie bei der Zeit-Strecke und der Strecke des Zeigers auf der Uhr. Eine geballte Faust und schlagende Gesten in der Körper-Sprache spiegeln demnach einen innerer Zustand, z.B. den Wunsch, tatsächlich zuzuhauen. Analoge Kommunikation ist demnach weniger störanfällig, als die digitale, zumindest in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Dieses mag dazu geführt haben, daß in der Kommunikationstheorie und in der Praxis der Psychotherapie in den letzten Jahrzehnten die digitale Kommunikation der analogen Kommunikation untergeordnet wurde, was deren Wahrheitgehalt, deren Authentizität anbelangte. Im NLP werden analoge und digitale Kommunikationsanteile als Para-Botschaften und nicht als Meta-Botschaften (in der Bedeutung von übergeordnet) betrachtet.

Analoger Anker Gleit-Anker

Analoges Markieren Der Einsatz sinnlicher Elemente, wie Lautstärke, Schrift-Bild oder einer Geste, um ein bestimmtes Wort in einem Satz oder eine bestimmte Sequenz in einer Präsentation zu betonen. Man kann damit Informationen auf einer unbewußten Ebene geben, ohne dies bewußt anzusprechen, z.B. ihr SEHEN zu lenken, daß SIE automatisch HIERHER schauen. Analoges Markieren in der Sprache ist Teil des Milton-Modells.

Änderungsarbeit 1. und 2. Ordnung

Änderungs-Techniken Die Gesamtheit aller NLP- Interventionen, bei denen ein Problem nachhaltig verändert werden soll. Dazu gehören u.a.: Anker verschmelzen, Reframings, History change, Neuprägung, alle Techniken unter Verwendung der (äußeren) Zeit-Linie und alle Techniken zur Veränderung von Meta-Programmen und von Strategien.

Die meisten Änderungs-Techniken des NLP sind in einen Abfolge von sechs Prozeß-Schritten eingebettet. Diese sechs Schritte geben einen Rahmen für die Zuordnung von NLP-Techniken ab. Es sind dies: (1) das Problem erkunden, (2) sich vom Problem dissoziieren, (3) das Ziel festlegen, (4) Ressourcen für das Problem erkunden, (5) aktivieren und (6) damit das Problem verändern.

Diese sechs Schritte beziehen sich auf drei Bereiche: auf einen Problem-Bereich PB, auf einen neutralen Bereich NB und einen Ressourcen-Bereich RB.
(1) Im ersten Schritt wird das Problem und der Problem-Zustand erkundet. Dies erfolgt im PB, oft assoziiert, d.h. der Klient oder die Klientin befindet sich im Problem-Zustand. Die Phase des Assoziiert-im-Problem-sein wird in NLP in der Regel kurz gehalten. Es geht nicht darum, belastende Gefühle und Situationen zu aktivieren, sondern um das Sammeln von Informationen.
(2) Im nächsten Schritt geht es darum, sich vom Problem und vom Problem-Zustand zu disoziieren, d.h. vom Problem innerlich wegzugehen (vom PB in den NB). Damit wird ein Unterbrecher für den Problem-Zustand geschaffen. Die Dissoziation vom Problem ist entscheidend für eine Veränderung-Arbeit mit NLP.
(3) Ist die Ist-Analyse beendet, geht um die Ziel-Arbeit, d.h. um die Festlegung eines Zieles nach den Ziel-Kriterien des NLP.Ziele in NLP sind imaginierte Ziele. je mehr sich eine Person mit ihrem Ziel beschäftigt, desto mehr kommt sie in einen Ziel-Zustand, der ein Ressourcen-Zustand ist, d.h. vom NB in einen RB.
(4) Ein Ziel ist etwas, das noch nicht erreicht ist, d.h. es gibt innerliche Hindernisse. Sind diese erkundet (als eigener Prozeß oder als Teil der Problem- oder Ist-Analyse), dann geht es darum, jene Ressourcen zu ermitteln, die helfen können, bestehende Hindernisse zu beseitigen (wiederum im NB oder im RB).
(5) Der nächste Schritt ist die Aktivierung der Ressouren, die für das Ziel hilfreich sind. Die geschieht in NLP meist durch ein assoziiertes Erleben eines Ressourcen-Zustandes, z.b. durch Aktivierung einer Erinnerung.
(6) Im letzten Schritt wird dieser Zustand (als körperliches Erleben und/oder mit seinen Untereigenschaften) in das ursprüngliche Problem hineingegeben. Das Ziel der Veränderungs-Arbeit in NLP ist die Veränderung der inneren Repräsentation des Problems (meist ergänzt durch ein Future pace).

Angleichen (pacen, pacing) spiegeln